agrischa - Erlebnis Landwirtschaft 2010: ein Volltrefer

Eindrücklicher Schülerwettbewerb

Einer der zahlreichen Höhepunkte war der Schülerwettbewerb. Der Fantasie der Schüler und Lehrer waren bei der Schaffung dieser Kuh-Kunstwerke keine Grenzen gesetzt, und sie haben Erstaunliches daraus gemacht. So wurden Kühe aus Tetrapackungen, aus Stroh, aus Nielen, aus Holz, aus Karton oder aus Joghurtgläsern gemacht. Kurzum: Alle Schüler haben eine grossartige Leistung erbracht. Die auf dem Areal ausgestellten Kühe wurden von den Besucherinnen und Besuchern bestaunt. Und man geht wohl nicht fehl in der Annahme, dass die Jury, bestehend aus der Miss  Südostschweiz Carole Jäggi, dem Spitzenschwinger Stefan Fausch und Mister Heubuuch Silvio Pfister, bei der Rangierung der Modellkühe auch die Qual der Wahl hatten. In der ersten Kategorie gewann der Kindergarten Tomils. Die zweite entschieden die Avner Primarschüler für sich und in der dritten Kategorie waren die Schüler aus Tiefencastel die Glücklichen. Sehr erfreulich war auch zu erfahren, wie intensiv und lange sich die Schulklassen mit dem Thema Kuh in der Schule befasst haben. Einige Klassen haben daraus Projekttage gemacht, andere haben die Kühe direkt auf verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben gebastelt. Somit ist es nicht erstaunlich, dass einige Schüler ihrer Kühe gleich wieder mit nach Hause nehmen wollten.

Grosse Vielfalt im Attraktionenring

Elf verschiedene Ziegenrassen, acht verschiedene Schafarten, zehn verschiedene Mutterkuhrassen, verschiedene Pferderassen, dazu Lamas, Alpakas sowie eine  Muttersau mit Ferkeln waren ausgestellt. Das Interesse der Besucher an all den  verschiedenen Tierrassen war während den beiden Tagen in der Bündner Arena Cazis sehr gross. Als speziellen Anziehungspunkt erweisen sich jeweils die jüngsten Tiere, egal welcher Tiergattung. Gut besucht waren deshalb auch jeweils die Präsentationen im Ring durch die verschiedenen Fachpersonen. So haben die Besucherinnen und Besucher innerhalb kurzer Zeit die verschiedenen Vorzüge und Gewohnheiten erfahren. 

Unter all den Tierrassen haben sich die Organisatoren für das Herdeverhalten als Schwerpunkt entschieden. Carl Brandenburger und Andrea Accola zeigten eindrücklich auf, wie sich Mutterkuhherden verhalten. Den Besuchern wurden Fragen wie «Wie verhalten sich Mutterkühe, wenn sie zu weit von den Kälbern weggetrieben werden?» oder «Wie agiert ein Stier in der Herde?» beantwortet. Diese Erkenntnise sind speziell während den Sommermonaten auf den Alpen nützlich. Eindrücklich war auch, wie die beiden Fachleute Tiere innert kurzer Zeit halfterzahm gemacht haben. Als Publikumslieblinge haben sich einmal mehr die Pferde hervorgehoben. Sie wurden ebenfalls im Attraktionenring von Werner Keller präsentiert und kommentiert. Dazu demonstrierten sie auf dem Feld die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten bei der Arbeit. Mit viel Fachwissen zeigte Andreas Michel den Interessierten die unterschiedlichen Rassenmerkmale bei den Ziegen, Schafen, Lamas und Alpakas auf. Hanspeter Berry stellte dazu die verschiedenen Milchrassen vor. Neben einer Brown-Swiss-Kuh war eine Original Braune, eine Jersey sowie eine Grauviehkuh im Ring.

Lieblingstierwettbewerb brach Festzelt zum Überlaufen

Ein voraussehbarer Publikumsmagnet war die Präsentation der Lieblingstiere der 14 Kinder. Trotz den vielen Zuhörerinnen und Zuhörern im Festzelt haben die Kinder ohne grosse Scheu ihre Darbietungen äusserst unterhaltsam und mit viel Herzblut vorgetragen. Bei der Wahl des Lieblingstieres waren die Kinder frei. So waren neben Kälbern, Ziegen, Lämmern und Eseln auch Hühner auf der Bühne. Neben grossem Staunen waren auch viele Schmunzler unter den Gästen zu sehen. Gewinner waren alle Kinder, die beim Wettbewerb mitgemacht haben. Ladina Egger von Scheid konnte die Jury jedoch am meisten beeindrucken und erhielt den ersten Preis vor Davia und Lucas Obrecht, Paspels.

Attraktionen und Erlebnis für alle

Für eine einmalige Aussicht über das ganze Festgelände hat Bio Grischun gesorgt. Auf dem zwölf Meter hohen Turm bot sich ein einzigartiger Überblick über das Gelände und dazu auf das grosszügig dargestellte Logo aller Bioprodukte. Einen weiteren Anziehungspunkt bot der Bündner Älplerinnenverein den Gästen mit der Schaukäserei. Oder der Hufschmied, der die Hufeisen direkt am Amboss herstellte und die Pferde umgehend beschlug. Nicht zu vergessen auch das Schafscheren mit der anschliessenden Wollverarbeitung. Kreativ konnten die Kinder auch in der Bastelecke sein. Durch die gute Unterstützung haben viele Kinder ein Kunststück gebastelt. Nicht zu vergessen sind die Strohburg und die Trettraktoren, die sich bei den Kleinen eines grossen Zuspruchs erfreuten. alpinavera hat in Zusammenarbeit mit den Organisatoren einen Markt mit vielen verschiedenen Produkten aufgebaut. Im Angebot waren neben zahlreichen Milchprodukten auch Fleischwaren sowie Pflegeprodukte.

Kuhpatenschaften bei agrischa

Wer noch mehr über eine Kuh erfahren möchte, wer noch länger mit einer Kuh Kontakt haben möchte, wer noch mehr über die Produkte erfahren möchte, für all diese begeisterten Gäste ist eine Kuhpatenschaft das Richtige.

Suchen Sie sich eine Kuh aus und nehmen direkt Kontakt mit dem jeweiligen Tierbesitzer auf.

Nun eine Auswahld der möglichen Patenkühe:

Kuh Olivia, Avers

Kuh Wolga, Campsut / Avers

Kuh Donat, Campsut / Avers

Kuh Jamaica, Tinizong

Kuh Hannah, Tinizong

Kuh Hedi, Alvaneu

Kuh Gina, Mutten

Kuh Edelweiss, Donat

Kuh Negla, Donat

Kuh Rina, Donat

Kuh Roxana, Donat

Kuh Jutta, Lantsch

Kalb Dakota, Lantsch

Kuh Falk, Andeer

Kuh Silber, Andeer

 

 

 

 
 
 
 
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