agrischa Umzug

Sonntag, 28. April 2019 in Zernez

Teilnehmer:

- Musica da Zernez

- Julier Postkutsche

- Wohlis Postkutsche

- Trachtendamen

- Zernezer Jagdhornbläser

- Schlitteda

- Arbeitspferde im Einsatz

- Nadine mit Kuh und Wagen

- Coro Viril Engadina Bassa

- Riga da Zernez

- Ziegen

- Chalandamarz

- Oldtimertraktoren

- Vertreter des Bezirks Landeck / Imst

- Die Schellner / s-cheladers

- Alpabzug mit Kühen

- Musica da Sent

- Vinschger Landjugend

Brauchtum – Hauptthema an der agrischa

Das Hauptthema an der diesjährigen agrischa sind Brauchtümer und Traditionen. Anlässlich dieser landwirtschaftlichen Ausstellung, welche sich über die gesamten Südbündner Täler erstreckt wird ein Umzug organisiert. Dieser findet am Sonntag den 28. April 2019 um 11.00 Uhr statt und führt durch die schönen Gassen von Zernez. Vom Startgelände, gegenüber vom Bahnhof führt der Umzug durch die Strassen von Zernez, vorbei am Nationalparkzentrum und weiter der Ofenpassstrasse entlang, biegt dann rechts ab und umschlingelt das gesamte agrischa Gelände. Es werden allerhand Formationen erwartet, mit und ohne Tiere und auch Musikgesellschaften werden dabei sein. Dieser Umzug wird mit Sicherheit ein Erlebnis. Das Hauptthema wird aber auch auf dem Gelände der Ausstellung überall präsent sein. Im Tierzelt werden die Älpler/innen in der urchig eingerichteten Sennerei die Kunst der Käseherstellung vorstellen. Man kann dem Senn über die Schulter schauen und selber mit der Harfe im Bruch mischen. Als Krönung kann der frisch hergestellte Zieger sogar probiert werden. Im Familienzelt kann man auch alles wissenswerte zum Thema Getreideanbau erfahren.  Der Getreideanbau hat in den Südtälern eine langjährige Tradition. So wurde z.B. Ramosch als Kornkammer bezeichnet. Auch das berühmte runde Roggenbrot „barschadella“ ist ein traditionell, von heimischen Bäckern hergestelltes Brot. Bereits früh wanderten die Zuckerbäcker ins benachbarte Italien aus wo sie ihr Handwerk  anwenden und ihr Wissen erweitern konnten. Viele von ihnen sind danach auch wieder zurück ins Engadin gekommen. So wird die Bäckerei Meierbeck aus dem Münstertal zusammen mit Gran Alpin Getreide verarbeiten. Es gibt sogar die Möglichkeit mit der Bergeller Steinmühle von Scartazzini Getreide zu Mehl zu verarbeiten.Es wird auch die traditionelle „put in gromma“ zum Probieren angeboten. All jene die dieses Gericht nicht kennen, sollten unbedingt ein Löffel davon probieren.  Dieses Gericht wurde vor allem auf den Alpen gekocht, denn es wird nur aus Rahm, Salz und Mehl zubereitet, es ist somit sehr nahrhaft und spendete viel Kraft für die schwere tägliche Arbeit.

Es freut uns, Ihnen einen Einblick in die grosse Vielfalt an Brauchtümer Südbündens präsentieren zu dürfen. Ich wünschen jedem Besucher, jeder Besucherin ein einmaliges Erlebnis.

Möchten Sie am Umzug mitmachen? Dann melden Sie sich direkt bei unserem Verantwortlichen Fadri Riatsch, 079 207 01 78 oder bioagricultura(at)hotmail.com 

 
 
 
 
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